Temperatur spielt eine zentrale Rolle im Leben von Pflanzen und Tieren. Sie beeinflusst Wachstumszyklen, Fortpflanzung, Verhalten und Überlebensstrategien. Viele Arten sind an bestimmte Temperaturbereiche angepasst und reagieren empfindlich auf Veränderungen ihrer Umgebungstemperatur.

Bei Pflanzen steuert die Temperatur beispielsweise Blütezeiten, Fruchtbildung oder die Samenreife. Einige Pflanzenarten benötigen Kältephasen, um zu keimen, während andere Hitze für ihr Wachstum brauchen. Auch der Wechsel der Jahreszeiten bestimmt, wann Pflanzen aktiv wachsen oder in eine Ruhephase eintreten.

Tiere passen ihr Verhalten und ihren Stoffwechsel an die Umgebungstemperatur an. Viele Arten ziehen sich bei Kälte in Schutzräume zurück, halten Winterschlaf oder reduzieren ihre Aktivität. Bei Hitze suchen sie Schatten, Wasserstellen oder sind vor allem in den kühleren Stunden des Tages aktiv.

Temperaturphänomene in Flora und Fauna zeigen, wie eng das Leben auf der Erde mit den physikalischen Bedingungen verbunden ist. Wer diese Zusammenhänge versteht, erkennt, wie empfindlich Ökosysteme auf Temperaturveränderungen reagieren und wie wichtig stabile Temperaturverhältnisse für das Gleichgewicht der Natur sind.