Extreme Temperaturen kommen in der Natur häufig vor und haben große Auswirkungen auf Pflanzen, Tiere und Menschen. Hitzeperioden im Sommer oder Kältewellen im Winter sind Beispiele dafür, wie stark Temperaturbedingungen variieren können. Solche Extremwerte fordern Ökosysteme und beeinflussen das Verhalten von Lebewesen.
In sehr heißen Regionen passen sich Pflanzen und Tiere an die hohen Temperaturen an, zum Beispiel durch Wasserspeicherung, Aktivität in den kühleren Nachtstunden oder Schutz vor Sonne. In extrem kalten Regionen überleben nur Arten, die Frost und Schnee tolerieren und spezielle Anpassungen wie dickes Fell oder Winterschlaf besitzen.
Extreme Temperaturen wirken sich auch auf die Umwelt selbst aus. Hitze kann Gewässer erwärmen, Böden austrocknen und Waldbrände begünstigen. Kälte kann Böden einfrieren, Wasser in Seen und Flüssen gefrieren lassen und die Vegetationsperiode verkürzen.
Das Verständnis extremer Temperaturen ist wichtig, um die Auswirkungen auf Natur und Umwelt zu erkennen. Sie zeigen deutlich, wie sensibel Ökosysteme auf Temperaturänderungen reagieren und wie Lebewesen Strategien entwickeln, um unter extremen Bedingungen zu überleben.