Die Temperatur beeinflusst Luft, Wasser und Boden auf ganz unterschiedliche Weise. In der Luft spüren wir sie direkt, zum Beispiel durch Wärme im Sommer oder Kälte im Winter. Lufttemperaturen bestimmen nicht nur unser Wohlbefinden, sondern beeinflussen auch Wetter und Wind.

Wasser reagiert langsamer auf Temperaturveränderungen, weil es Wärme speichert. Seen, Flüsse und Meere kühlen langsamer ab und erwärmen sich langsamer als die Luft. Diese Eigenschaften beeinflussen das Leben von Pflanzen und Tieren im Wasser und wirken sich auf das Klima in der Umgebung aus.

Auch der Boden speichert Wärme und gibt sie langsam wieder ab. Bodentemperaturen beeinflussen das Wachstum von Pflanzen, die Aktivität von Tieren und die Zersetzung von organischem Material. Unterschiede zwischen Luft-, Wasser- und Bodentemperatur zeigen, wie eng Natur und physikalische Prozesse miteinander verbunden sind.

Die Temperatur in Luft, Wasser und Boden ist also ein zentraler Faktor für das Funktionieren von Ökosystemen. Wer diese Zusammenhänge versteht, erkennt, wie sensibel die Natur auf Temperaturschwankungen reagiert.